Mütterpflege
Entlastung und Fürsorge im Wochenbett
Die erste Zeit nach der Geburt ist einzigartig – voller Freude, Nähe und neuer Erfahrungen, aber auch geprägt von Erschöpfung, Unsicherheit und Veränderungen. Damit du dich erholen und in Ruhe in deiner neuen Rolle ankommen kannst, begleite ich dich als Mütterpflegerin mit Herz, Erfahrung und achtsamem Blick auf das, was du gerade brauchst.
Mein Ziel ist es, dir den Rücken freizuhalten, dich zu stärken und deine Familie in dieser besonderen Zeit liebevoll zu entlasten – damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst: dein Baby, deine Erholung und euer gemeinsames Ankommen.
Mehr als Hilfe im Alltag – ganzheitliche Begleitung für Mutter & Familie
Mütterpflege bedeutet, dich nach der Geburt im Alltag zu unterstützen – praktisch, emotional und mit viel Einfühlungsvermögen. Anders als die medizinische Betreuung durch eine Hebamme liegt der Fokus auf dem Wohlbefinden der Mutter und der gesamten Familie.
Ich schenke dir Zeit zum Durchatmen, Ruhe zum Ankommen und Unterstützung, die sich ganz individuell nach deiner Situation richtet.
Am Anfang steht immer ein persönliches Erstgespräch, in dem wir uns kennenlernen und gemeinsam besprechen, wie die Begleitung aussehen kann. Ich komme zu dir nach Hause – mit Zeit, Achtsamkeit und Offenheit. Dauer und Häufigkeit der Besuche werden individuell abgestimmt.
So kann ich dich unterstützen
Am Anfang steht ein persönliches Erstgespräch, in dem wir uns kennenlernen und deine Wünsche besprechen. Gemeinsam planen wir, wie die Unterstützung konkret aussehen kann.
Ich komme zu dir nach Hause – so, wie es in deiner Situation gerade am hilfreichsten ist. Dauer und Häufigkeit der Besuche sind flexibel und werden individuell abgestimmt.
Als Mütterpflegerin verbinde ich fachliches Wissen mit viel Herz und Empathie. Ich begegne dir wertschätzend, achtsam und mit Ruhe – denn jede Familie ist einzigartig. Meine Erfahrungen aus Yoga, Körperarbeit und Stressmanagement fließen unterstützend ein und geben mir die Möglichkeit, dich ganzheitlich zu begleiten.
- Alltagshilfe:
Ich übernehme kleine Haushaltsaufgaben wie kochen, einkaufen, aufräumen, staubsaugen oder Wäsche machen.
Keine Grundreinigung, sondern genau die Unterstützung, die dir den Alltag erleichtert. - Unterstützung bei der Babypflege:
Ich begleite dich bei den ersten Schritten im Umgang mit deinem Baby – beim Tragen, Wickeln, Baden oder Spazierengehen.
So unterstütze ich dich, Sicherheit und Vertrauen zu gewinnen. - Emotionale Begleitung:
Ich höre zu, nehme mir Zeit für Gespräche, gebe dir Tipps und Anregungen für den Alltag mit Baby.
Oft hilft es schon, einfach jemanden an der Seite zu haben, der versteht, wie herausfordernd diese erste Zeit sein kann. - Begleitung zu Terminen und Botengänge:
Wenn du möchtest, begleite ich dich zu (Arzt-)Terminen oder erledige kleine Besorgungen und Wege, damit du dich schonen kannst. - Betreuung der Geschwisterkinder:
Ich kümmere mich liebevoll um große Geschwister, spiele mit ihnen, lese vor oder gehe mit ihnen auf den Spielplatz.
Auch Bringen/Abholen von der Kita oder Schule ist nach Absprache möglich. - Für die ganze Familie:
Auch Partner und Angehörige profitieren von der Entlastung, die Mütterpflege schafft. Ich unterstütze euch als Familie darin, neue Routinen zu finden und ein Gleichgewicht im Alltag herzustellen.
Optional: Sanfte Entspannungsübungen, Atemtechniken oder Elemente aus dem Yoga können unterstützend in meine Arbeit einfließen – wenn es für dich passt.
Kostenübernahme & Abrechnung
In vielen Fällen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Mütterpflege im Wochenbett. Voraussetzung dafür ist in der Regel, dass du als Mutter aufgrund der Geburt oder einer gesundheitlichen Einschränkung Unterstützung im Alltag benötigst und keine andere im Haushalt lebende Person diese übernehmen kann.
Mögliche Gründe für eine Kostenübernahme:
- Körperliche Erschöpfung oder gesundheitliche Beschwerden nach der Geburt
- Mehrlingsgeburt oder eine besonders belastende Geburt
- Wenn keine weitere Hilfe im Haushalt vorhanden ist (z. B. Partner berufstätig, keine Unterstützung durch Angehörige möglich)
Die Mütterpflege wird von der Krankenkasse ärztlich verordnet (bspw. durch deine Gynäkologin oder die Hausärztin).
Ich berate dich gerne, welche Schritte dafür notwendig sind und helfe dir bei der Antragstellung.
Natürlich kannst du meine Leistungen auch privat in Anspruch nehmen. Transparenz und klare Absprachen sind mir dabei besonders wichtig.
Bereit für eine Entlastung?
Melde dich gerne für ein unverbindliches Erstgespräch. Gemeinsam finden wir heraus, wie ich dich und deine Familie in dieser besonderen Zeit am besten unterstützen kann.
Was genau machst du als Mütterpflegerin?
Meine Unterstützung richtet sich ganz nach deinem Bedarf. Gemeinsam schauen wir, was dir wirklich hilft.
Alltagsentlastung
- Kochen (wochenbettgerechte, nahrhafte Mahlzeiten)
- Einkaufen & Erledigungen
- Wäsche, Aufräumen, Spülen (keine Grundreinigung)
Unterstützung mit dem Baby
- Hilfe bei der Babypflege
- Begleitung bei Stillthemen
- Tragen, Spazierengehen, Halten – damit du schlafen oder duschen kannst
Begleitung & Stärkung
- Gespräche & Zuhören
- Entspannungsübungen
- Umsetzung der Empfehlungen deiner Hebamme
- Betreuung von Geschwisterkindern
Ich führe keine medizinischen Tätigkeiten durch – meine Arbeit ergänzt die deiner Hebamme.
Was ist der Unterschied zur Hebamme?
Eine Hebamme übernimmt die medizinische Betreuung von Mutter und Kind.
Ich hingegen unterstütze dich im Alltag.
Während deine Hebamme z.B. deine Wundheilung kontrolliert,
koche ich dir eine warme Mahlzeit, halte dein Baby oder kümmere mich um deine größeren Kinder – damit du dich wirklich erholen kannst.
Mütterpflege beginnt oft dort, wo Zeit und Strukturen im Gesundheitssystem enden.
Was unterscheidet eine Mütterpflegerin von einer Haushaltshilfe?
Eine Haushaltshilfe übernimmt hauptsächlich praktische Aufgaben im Haushalt.
Als ausgebildete Mütterpflegerin bin ich speziell auf die Zeit rund um Schwangerschaft und Geburt vorbereitet.
Ich verbinde:
- Alltagsentlastung
- Wissen rund um Wochenbett & Säuglingspflege
- emotionale Begleitung
- Verständnis für körperliche und seelische Veränderungen
Mein Fokus liegt auf dir als Mutter – nicht nur auf deinem Haushalt.
Wer hat Anspruch auf Mütterpflege?
Grundsätzlich kann jede Mutter Unterstützung beantragen, wenn:
- sie den Haushalt aus gesundheitlichen Gründen nicht führen kann
- keine andere im Haushalt lebende Person helfen kann
Typische Situationen sind z.B.:
- Kaiserschnitt
- Geburtsverletzungen
- starke Erschöpfung
- Stillprobleme
- postpartale Depression
- ärztlich verordnete Schonung in der Schwangerschaft
- Überforderung oder Überlastung
Wenn du unsicher bist, melde dich gern – wir klären gemeinsam, ob ein Anspruch bestehen könnte.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?
In vielen Fällen: Ja.
Grundlage sind:
- §24h SGB V (Schwangerschaft & Entbindung – zuzahlungsfrei)
- §38 SGB V (Haushaltshilfe im Krankheitsfall – mit geringer Zuzahlung)
Voraussetzung ist eine ärztliche Verordnung.
Ich rechne über meine IK-Nummer direkt mit der Krankenkasse ab und unterstütze dich beim Antrag.
Wie beantrage ich Mütterpflege?
Der Ablauf ist unkompliziert:
- Du nimmst Kontakt zu mir auf.
- Wir klären deinen Bedarf und meine Verfügbarkeit.
- Du beantragst die Formulare bei deiner Krankenkasse.
- Dein Arzt/deine Ärztin stellt eine Notwendigkeitsbescheinigung aus.
- Ich helfe dir gerne beim Ausfüllen der Formulare.
- Du reichst den Antrag ein.
Ich begleite dich durch den gesamten Prozess.
Wann sollte ich mich melden?
Idealerweise einige Wochen vor dem errechneten Geburtstermin.
Aber auch bei kurzfristigem Bedarf lohnt sich eine Anfrage. Manchmal ist auch spontan Unterstützung möglich.
Ich bin privat versichert – was nun?
Bei privaten Versicherungen hängt die Kostenübernahme vom Tarif ab. Bitte kläre die Bedingungen direkt mit deiner Versicherung.
Unabhängig davon kannst du mich selbstverständlich privat beauftragen.
In einem persönlichen Gespräch klären wir:
- Umfang
- Dauer
- individuelle Bedürfnisse
- Preis
Wie lange dauert ein Einsatz?
Das ist individuell.
Krankenkassen bewilligen häufig 4–6 Wochen.
Privat gebuchte Einsätze richten sich ganz nach deinem Bedarf.
Mein Wochenbett ist vorbei – geht das trotzdem?
Ja.
Auch nach dem Wochenbett kann Mütterpflege möglich sein – z.B. über §38 SGB V bei gesundheitlicher Einschränkung.
Privat kannst du mich jederzeit buchen.